Mitsicherheit-Newsletter (26.05 – 31.05)

#Mitsicherheit

Über den Newsletter (Kritik, Empfehlungen und Beschimpfungen bitte dort)

Mitsicherheit-Artikel: „Warum ihr den Film „Jud Süß“ sehen solltet“

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** News **

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Deutschland

  • Der Islamische Staat veröffentlicht ein Video eines deutschen Selbstmordattentäters (Erasmus Monitor).
  • Ein Urteil gegen den Fraktionsvorsitzenden der NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern wegen Volksverhetzung ist rechtskräftig (Endstation Rechts).
  • Der ehemalige RAF-Terrorist und heutige Neonazi Horst Mahler bleibt im Knast (Endstation Rechts).
  • Ein Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, der seit 6 Wochen in Afghanistan gefangen gehalten wurde, ist wieder frei (Augengeradeaus).
  • Die rechtsextreme türkische Organisation „Graue Wölfe“ gewinnt an Stärke (Weser-Kurier).
  • Michael Buback, der Sohn des 1977 erschossenen Generalbundesanwalt Siegfried Buback strebt weitere Verfahren gegen ehemalige RAF-Mitglieder an (Dpa).
  • Der Landtag in Hessen will die Resozialisierung von islamistischen Straftätern verbessern (Welt).
  • Ein 50-Jähriger könnte für eine Serie von rechtsextrem motivierten Brandanschlägen auf Regierungsgebäude in Berlin verantwortlich sein (Endstation Rechts).

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USA

  • Eine Gruppe von schwer bewaffneten Islamophoben hat in Phoenix, Arizona einen „Muhammad Cartoon Contest“ in der Nähe einer Moschee veranstaltet (The Daily Beast).
  • Die USA streichen Kuba von ihrer Liste der Länder, die den Terrorismus unterstützen (NZZ).
  • In den USA entbrennt ein politischer Konflikt über die Überwachungsgesetzte des Patriot Act. Sie laufen Sonntagnacht aus (The Hill).
  • Um den Islamischen Staat zu besiegen, geht die US-Regierung Kooperationen mit Verbündeten des Assad-Regimes ein (Politico).

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Schweiz

  • Nach Angaben der Sicherheitsbehörden sind 68 Personen als Kämpfer nach Syrien und in den Irak gereist. Eine zunächst geplante nationale „Jihadisten“-Hotline wird es nun offenbar doch nicht geben (20 Minuten).

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Syrien

  • Die gerade erst geformte Allianz zwischen anti-IS-Milizen und den USA droht zu kollabieren. Grund: die Milizen lehnen die Forderung der USA ab, das Assad-Regime nicht anzugreifen (The Daily Beast).

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Großbritannien

  • Großbritannien könnte auf Strafverfolgung gegen zurückkehrende Jihadisten verzichten, wenn diese sich bereit erklären in der Radikalisierungsprävention zu arbeiten (Evening Standard).

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Islamischer Staat

  • Nach Angaben der UN kämpfen inzwischen 25,000 Personen aus 100 Ländern für den Islamischen Staat und andere Gruppen in Syrien und dem Irak (Guardian).
  • Die Truppen des Islamischen Staats haben ihre Taktiken geändert. Sie setzten bei Selbstmordanschlägen nun häufiger Panzerfahrzeuge ein (SPON).

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Saudi Arabien

  • Bei einem erneuten Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in Saudi Arabien sterben 22 Menschen (Dpa). Toby Matthiesen analysiert in diesem Zusammenhang die Glaubenskonflikte in Saudi Arabien (Monkey Cage).

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Zypern

  • Die Sicherheitsbehörden haben einen Libanesen mit großen Mengen Sprengstoff verhaftet (Reuters).

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** Longform **

Muslime kämpfen mit Karikaturen gegen den Islamischen Staat (Cicero).

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** Analyse **

Alejandro Beutel diskutiert die wichtige Rolle von muslimischen Gemeinschaften in der Jihadismus-Prävention.

Clint Watts analysiert die Herausforderungen bei der Arbeit gegen Jihad-Narrative.

Guy van Vlierden erklärt, wie Belgien eins der größten Herkunftsländer für Kämpfer des Islamischen Staats und anderer jihadistischer Gruppen in Syrien und dem Irak werden konnte.

Stefano Maria Tello analysiert die Terrorgefahr in Italien. In den letzten Monaten hatten Anhänger des Islamischen Staats Bilder von Denkmälern im Land und Jihad-Flaggen verbreitet.

Die irakische Regierung finanziert den Islamischen Staat indirekt, schreibt Howard J. Shatz.

Terrorismus bringt nichts, das hat eine Studie des Politikwissenschaftlers Page Fortna ergeben.

Der geistig behinderte und zuvor obdachlose Yannik N. hat sich offenbar im Irak für den Islamischen Staat in die Luft gesprengt. Erasmus Monitor analysiert.

Jabhat al-Nusra steht weiterhin zu al-Qaeda-Führer Ayman al-Zawahiri, schreibt Thomas Joscelyn.

„Wie groß ist die Bedrohung der USA durch den Islamischen Staat?“, fragt Alex Ward.

Das Counter-Terrorism-Centre an der amerikanischen Militärakademie West Point veröffentlicht die Mai-Ausgabe des „CTC Sentinel“.

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** Bewegtbild/Media/Stuff **

Frontline analysiert in der Dokumentation „Obama at War“ die Syrien-Politik der amerikanischen Regierung seit dem Arabischen Frühling.

Ein ehemaliger V-Mann des Bundesamts für Verfassungsschutz, der für die Sicherheitsbehörde in der Islamisten-Szene tätig war, hat ein Buch geschrieben und dem ZDF gegenüber ein ausführliches Interview über seine Arbeit gegeben.

Sabina Matthay rezensiert für das Deutschlandradio das Buch „ISIS – the State of Terror“ von Jessica Stern und J.M. Berger.

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Bild: (c) Mitsicherheit

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